Die Faktenfinder

Für die Internetpräsenz porschelok.de wurden über mehrere Jahre alle Informationen, Akten, Fotos, Ansichtskarten, Filme usw. usw. zusammengetragen. Erst waren wir einzelne Fans, im laufe der Zeit haben wir uns über die Suche (und übers Internet) „gefunden“. Objekte wurden bei Ebay und ausländischen Versteigerungsplattformen ersteigert, Stadt- und Staatsarchive durchforstet, Akten kopiert, Fotos und Filme gesichtet, Tabellen erstellt, Kontakte geknüpft. Teilweise grenzte es an Detektivarbeit. Tage- und nächtelange Diskussionen übers Internet waren (und sind noch) an der Tagesordnung.

Der Dank für diese Seiten geht an die Porschelok-Faktenfinder (hier in Alphabetischer Reihenfolge):

Matthias „Matze“ Müller / Nürnberg

Matze ist Baujahr 1978 und Verkehrsleiter/Prokurist bei einem mittelständischen Busunternehmen. In der Nähe von Karlsruhe geboren wurde er als Kind durch das Bähnle im Schlossgarten auf die Porschelok aufmerksam. Irgendwann kam die Frage auf, ob sie ein Einzelstück war oder ob es eine Serie war. So begann Mitte der 1990er Jahre das Interesse. Nach einem Besuch bei Wolfgang Schöneich in Saarbrücken begann er mit der Recherche und lernte später die jetzige Gruppe kennen. In Karlsruhe und Saarbrücken selbst eine Porschelok gefahren (und damit endgültig süchtig). Noch heute sehr guten Kontakt zu Herrn Schöneich. In der Gruppe zuständig für das Knüpfen neuer Kontakte.

Holger Schuett / Hamburg

Freiberuflicher Systemprogrammierer Baujahr 1957. War im Alter von 6 Jahren mit der Mutter regelmäßig auf der IGA 1963 und da schon Fan der Porscheloks. Auf der IGA 1973 als Schüler als Aufsicht am Bahnhof „Botanischer Garten“ für die Henry Escher KG tätig. In den Jahren 1980 und 1982 als Fahrer am Wochenende in Planten un Blomen endgültig vom Porschelok-Virus infiziert. Seit 2000 am sammeln und zusammentragen von Informationen, war in fast allen Stadtarchiven, in deren Städte Porscheloks fuhren.
Als Programmierer für die Logik und die technische Ausführung von porschelok.de zuständig.

Jeffrey Schumacher / Hamburg

(wird ergänzt)

Patrick Siekendieck / Hamburg

Geboren 1985 in Hamburg. Schon Anfang der 90er fielen ihm bei den Besuchen mit den Eltern in Planten un Blomen die Schienenreste im Wegenetz auf. Da die Eltern was von einer „Käferbahn“ erzählten, war das Interesse geweckt. Da es in dieser Zeit recht schwierig war Material zu der Bahn zu recherchieren versuchte er erst einmal alle Reste im Park bei seinen Ausflügen zu erkunden.
Langsam wurde aus dem Mythos ein Bild. Nicht zuletzt auch durch das „neue Medium“ Internet und den Kontakt zu Holger Schuett seit 2004 und die Mitgliedschaft in der Facebook-Gruppe „Porschelok“ seit 2015.
Versucht alles Thema zu sammeln, besonderes Augenmerk beim Thema allgemein 70er und 80er Jahre (hier natürlich am liebsten zum „Heimatbetrieb“ in Hamburg). Besuchte die Bahnen in Dortmund, Essen, Karlsruhe und Amsterdam. Recherchierte bis jetzt in den Archiven von Hamburg, Ulm und Dortmund. Anschreiben von verschiedensten Personen zwecks sammeln von Informationen. Autor eines Artikels in der Vereinszeitschrift HN des VVM-Museumsbahn 2019. Aktuell mitarbeit beim Thema Schienenverkehr im Jubiläumsbuch der Behörde für Umwelt und Energie der Hamburger Wallanlagen in Hamburg, das 2020 erscheinen soll.

In der Gruppe Spezialist für die Analyse von Fotos und anderen Bildmaterial.

Stephan Viel / Karlsruhe

Stephan Viel, Jahrgang 1966, verbrachte seine Kindheit in Begeleitung seiner Oma und älteren Schwester fast ausschließlich im Schlossgarten in Karlsruhe. Während die Oma mit Bekannten auf einer Bank saß, spielte er mit den Enkeln der Bekannten in der Nähe. Ungefähr 30m entfernt fuhr die Schlossgartenbahn am Platz vorbei, was den Jungen natürlich brennend interessierte. Die Rente der Oma war nicht die Größte, aber bei der Frage: „Oma, dürfen wir Bähnle fahren?“ zückte sie jedes Mal den Geldbeutel.

1978 erhielt der Vater eine Dauerfahrkarte von Frau Grandmontagne, der Geschäftsführerin des Bähnle, weil er regelmäßig für Auswärtsspiele der Jugendmannschaften des KSC bei ihr Busse angemietet hatte. Auch nach mehreren Fahrten am Tag verließ er nicht den Zug, sondern nutzte die Fahrkarte bis zum jeweiligen Ende des Tages. Als der Zug wegen blockierter Schienen wieder einmal anhalten musste, sprang er aus dem ersten Abteil, wo er immer saß und räumte, sehr zur Freude des Fahrers, die Gleise frei. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Karte nicht mehr gebraucht. Der Fahrer war froh, eine Hilfe zu haben, der Junge hatte seinen ersten Job als Eisenbahner. Später wurden sogar die Tore bei der letzten Fahrt von ihm verschlossen. Heute als Lokführer im Regionalverkehr tätig, waren diese Jahre wohl prägend für seine Berufswahl. Die Geschichte des Bähnle, wie es in Karlsruhe genannt wird, hat ihn nie wieder losgelassen.  

In der Gruppe Fachmann für Karlsruhe und Hannelore Grandmontage, zuständig für Scannen und Bildbearbeitung sowie Kochen bei Gruppentreffen.

Stephan Viel (Mitte)

Danke

Einen herzlichen Dank geht noch an alle Personen, die uns mit Auskünfte, Bildern, Zeitungsausschnitten etc. unterstützt haben, um diese Seiten zu erstellen:

  • Wolfgang Schöneich, Saarbrücken
  • Reiner Barm, Dortmund
  • Heiko Steffens, Hamburg/Berlin
  • Jochen Zefferer, Karlsruhe (VBK)
  • Michael Wegele, Karlsruhe
  • Christian Deck, Karlsruhe (AVG)
  • Bernhard Heimberger, Karlsruhe (VBK)
  • Christian Pfaff, Karlsruhe (Enkel von Hannelore Grandmontagne)
  • Gijs Ooostendorp, Amsterdam (NL, Amsteltrein)
  • Peter Amberg, Intamin Rüscheid
  • Heiko Heuchert, Hamburg
  • Niels Focken, Hamburg
  • Wilfried Camen, Rüscheid
  • Klaus Janson, Kreuztal
  • Felix Knetsch, Köln (Kleinbahn Köln)
  • Jens Ode, Hamburg
  • Norbert Hartlieb, Essen
  • Jean-Henry Manara, Paris (F)
  • Georg Schmidt, Aarhus (DK)
  • Werner Bedorf, Dortmund
  • Harald Jäkel, Hamburg
  • Dr. Ullrich Huckfeldt, Kassel
  • Magrit und Harald Elsner, Hamburg (VVM Museumsbahn)
  • Harald Müller, Düsseldorf
  • Matthias Olinski, Planten un Blomen Hamburg

sowie zahlreiche, hier nicht aufgeführten Personen, die uns geholfen haben.

Einen besonderen Dank auch den zahlreichen unbekannten Mitarbeitern der Archive, die uns mit „Futter“ versorgt haben:

  • Staatsarchiv Hamburg
  • Stadtarchiv Saarbrücken
  • Stadtarchiv Köln
  • Stadtarchiv Stuttgart
  • Stadtarchiv Dortmund
  • Stadtarchiv Mannheim
  • Stadtarchiv Bonn
  • Stadtarchiv Ulm
  • Stadtarchiv Düsseldorf
  • Stadtarchiv Karlsruhe
  • Stadsarchief Amsterdam

[HS]