Amsterdam Amstelpark

Der Amstelpark ist eine Parkanlage im Stadtbezirk Amsterdam Süd in der Provinz Nordholland. Der Park wurde 1972 angelegt für die Garten- und Landbauausstellung Floriade auf einer Fläche von 700.000 m², dazu gehörte ein Teil des Beatrixparkes zur Ausstellung.

Zwischen 800.000 und einer Million Besucher kommen jährlich in den Park. An der südlichen Seite des Amstelparks ist die Windmühle Riekermolen (von 1636) mit einer Statue Rembrandt van Rijns. 1987 gehörte die Parkanlage zum Stadtteil Buitenveldert und zwischen 1998 und 2012 zu Zuideramstel. Von März bis Oktober findet im Park jeden zweiten Sonntag im Monat der Pure Markt statt. Auf diesem Markt verkaufen die Produzenten von Esswaren und Getränken ihre Produkte selbst. Käufer können sich über die Herkunft, Herstellung und Qualität informieren. (Wikipedia)

1972 Floriade

Die Floriade 1972 fand vom 30. März bis 1. Oktober in Amsterdam im Amstelpark und im Beatrixpark statt. Henry Escher baute im Amstelpark eine 2 Km lange Strecke mit den Bahnhöfen „Rosarium“ und „Zuid“ sowie einer Lokhalle.
Es fuhren die Züge 5 aus Dortmund und 7, 8, 9 aus Hamburg, die dort wegen des Umbaus zur IGA 1973 nicht gebraucht wurden.

1973-74

Nach der Schließung der Floriade auf dem Gebiet des Amstelparkes blieb ein großer Teil der Ausstellungsattraktivitäten zurück, unter anderem die Gleise, Bahnhöfe und Lokhalle der Kleinbahn. Der Bahnbetrieb ruhte.

1975-heute

1975 fand sich ein Betreiber mit der Familie Oostendorp / van der Hulst , die schon den Minigolf im Park betrieben. Höchstwahrscheinlich bot Escher den neuen Betreibern zwei Züge zum Kauf an. Ein grüner der ersten Bauserie von 1959 Nr.4 sowie einen neuen der dritten Bauserie Nr.10 von 1973. Es wurde schließlich Zug 4 erworben. Seitdem dreht dieser Zug seine Runden auf dem 1,9 km langen Rundkurs.

Zug 4 und Zug 10 im Amstelpark 1975

Zug 4 kurz vor der Einfahrt zum Bahnhof

Später lackierte man den Zug schwarz, vergrößerte den „Kuhfänger„und setzte Blinklichter auf die Kotflügel und verbaute eine neue Windschutzscheibe.

2005/2006 „renovierte“ man den Zug ein weiteres Mal. Hier ging man aber wohl ziemlich „grob“ vor. Die Front wurde verändert, der Kühler geändert, die dritte Leuchte verschwand und die Lok wurde (bis auf die Motorhaube) weiß lackiert.

Die Betreiberin des Amsteltrein, Frau van der Hulst, erwarb von Intamin eine weitere stillgelegte Porschelok sowie zwei Hänger. Die Lok war von 1959 bis 1990 aktiv im Westfalenpark im Einsatz (Zug 3 Serie 1 Baujahr 1959). Später stand sie, dunkelrot lackiert und mit Getriebeschaden, in der Lokhalle des Grugaparks in Essen. Zum 50. Geburtstag des Westfalenparks 2009 stellte Intamin die Lok nochmals auf dem Abstellgleis am dortigen Bahnhof „Fernsehturm“ aus. Danach wurde sie nach Amsterdam verkauft, wo sie zur Zeit restauriert wird.

Zunächst setzte man die Karosserie der neuen Lok auf das Fahrgestell der alten und lackierte den Zug neu. So hat man ausreichend Zeit, das Fahrgestell und den Antrieb (Motor, Getriebe) des neuen Zuges zu überholen. Zeit Anfang 2019 ist der neu lackierte Zug im Einsatz. Die alte Karosserie wird ebenfalls neu aufgearbeitet.

Die Strecke im Park hat sich nicht großartig seit 1972 verändert. In den 1990er Jahren baute man am Haupteingang das Restaurant Rosarium neu. Da der Neubau sich auf Teilen der Strecke befindet, verkleinerte man die Strecke geringfügig und Baute den Bahnhof „Rosarium“ neu, verzichtet aber auf ein Abstellgleis.  Auch das Abstellgleis am an der zweiten Haltestelle „Zuid“, im Süden des Parks, baute man ab.  So ergibt sich heute noch eine Streckenlänge von ungefähr 1,9 km.  Ziemlich am Ende des Rundkurses passiert man den zwei-Gleisigen Betriebshof.  Hier wird, ähnlich wie in Hamburg 1963 bis 1969, vorwärts rein gefahren, und rückwärts raus.  

Homepage Amsteltrein (anklicken)

Die Amsteltrein macht keine Winterpause und ist ganz Jahr im Betrieb. Einzig die Betriebszeiten werden zum Winter ausgedünnt.

[PS/HS]